Münsterbauverein Breisach e.V.

Der Münsterbauverein Breisach e.V. versteht sich als ideeller Nachfolger der mittelalterlichen Müns­terbauhütte (Müns­terfabrik), die erstmals 1273 genannt wird. 1885 bestand ein Breisacher Münsterbauverein, der Spenden für die Wiederherstellung der Kirche sammelte. 1923 wurde der Verein durch Stadtpfarrer Dr. Franz Sales Trenkle wiederbelebt. Sein Nachfolger, Dekan Richard Weber ließ am und im Münster umfangreiche Renovierungen durchführen. Um an Geld zu kommen, brachte er Münsterbau-Lotterien auf den Weg. Darüber schrieb Fritz Schanno 1992 in unser Münster:»Für die Münsterrenovierung genehmigte das Badische Innenministerium 1923 eine Münsterbaulotterie. Als der Erlös der 1. Ziehung - 2 Millionen Mark - ausbezahlt wurde, war das Geld wegen der galoppierenden Inflation nichts mehr wert. Bis 1936 wurden 12 Lotterien durchgeführt, die aber wegen der schlechten Wirt­schafts­lage immer weniger einbrachten.«

 

In den folgenden Jahrzehnten bestand der alte Müns­terbauverein zwar weiter; wäh­rend der notvollen Kriegsjahre und danach hatte er kaum Wirkungsmöglichkeiten. 1975, unter Dekan A. Müller (+ 1977), wurde im Stiftungsrat überlegt, auf welche Weise der lediglich auf dem Papier bestehende Verein aktiviert werden könnte. 1979 (unter Dekan W. Kirchgässner) wurde eine neue Vereinssatzung ausgearbeitet. 1981 (unter Dekan W. Braun, Pfarrer seit 1980) erste Generalversammlung des neubegründeten Münsterbauvereins Breisach e.V.

 

Das Mitteilungsblatt "Unser Münster" wird den Mitgliedern regelmäßig seit 1990 zugestellt.

Der Münsterbauverein Breisach e.V.

Merianstich 17. Jahrhundert

 

Breisach und Münster 1945