Münsterbauverein Breisach e.V.

Generalversammlung

des Münsterbauvereins am 12.Mai 2016

Neue große Aufgaben stehen an: die Renovierung des historischen Glockenstuhls im Nordturm unseres Münsters

 

Turnusgemäß fand am 12. Mai 2016  die Generalversammlung des Münsterbauvereins im Hotel am Münster statt. Viele Mitglieder und viele Freunde des Breisacher St. Stephansmünsters trafen sich zunächst im Hochchor des Münsters, um Neues zusammen mit Dr. Grom im wertvollen Chorgestühl zu entdecken. Insbesondere die Chorgestühlwangen mit der Thematik der „Verkehrten Welt“ fanden ganz besondere Aufmerksamkeit. Dem allseits geäußerten Wunsch diese Führung vor der nächsten Generalversammlung fortzusetzen wird gerne entsprochen werden.

 

Da das Hotel am Münster zum Ende des Jahres 2016 seine Pforten schließen wird, fand die Generalversammlung letztmals in dessen Räumen statt.

Bürgermeister Oliver Rein eröffnete als stellvertretender Vorsitzender des Münsterbauvereins die Versammlung und brachte seine Freude über das große Interesse zum Ausdruck. BM Rein gedachte in der Totenehrung aller in den vergangenen drei Jahren verstorbenen Mitglieder. In dieses Gedenken schloß er auch den Dank des Münsterbauvereins für die Treue und das Engagement der Verstorbenen für das Wahrzeichen der Stadt Breisach am Rhein mit ein.

Münsterpfarrer und 1. Vorsitzender des Münsterbauvereins Werner Bauer gab einen Überblick über die Aktivitäten der letzten drei Jahre. Unser Münster nannte er Wahrzeichen der Stadt, Magnet für viele Gäste in Breisach und Heimat für unsere Pfarrei St.Stephan. Er dankte all denen, die sich ganz selbstverständlich in den Dienst des Münsters gestellt haben und stellen. Besonderer Dank galt den Frauen und Männern des Präsenzdienstes im Münster, die von Ostern bis Oktober eines jeden Jahres täglich Ansprechpartner für die vielen Besucher unseres Münsters sind. Die Zeitschrift UNSER MÜNSTER leiste auf verschiedenen Ebenen einen ganz wichtigen Beitrag zur Erhaltung unseres Münsters. Pfarrer Bauer dankte ganz herzlich allen, die durch Konzerte im Münster und für die Unterstützung des Münsterbauvereins seit Jahren ihre gelebte

Verbundenheit mit unserem Münster zum Ausdruck bringen. Den Mitgliedern des Münsterbauvereins und allen, die sich für unser Münster einsetzen, dankte Pfarrer Bauer für ihre Treue, ebenso allen Spendern und Mitwirkenden an Projekten. Er erinnerte dabei auch an die Gastfreundschaft, die die Veranstalter der jährlichen Hornkonzerte im Badischen Winzerkeller erfahren.

Den Blick nach vorne gerichtet ging Pfarrer Bauer auf die große Herausforderung der nächsten Jahre ein - der Renovierung und dem Erhalt des historischen Glockenstuhls im Nordturm des Münsters. „Baustelle heißt Leben und Entwicklung. “Wenn es am Dom kein Gerüst mehr gibt, stirbt der Dom“ zitierte Pfarrer Bauer zum Abschluss den Domdekan des Kölner Doms Robert Kleine, mit dem unsere Pfarrei seit der Ruderwallfahrt 2014 in stetem Gedankenaustausch steht.

Matthias Hau gab als Rechner einen ausführlichen Kassenbericht. Die Kassenlage ist insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Vorhaben zufriedenstellend.

Namens der Kassenprüfer bescheinigte Freddo Dewaldt Matthias Hau eine vorbildliche Kassenführung, für die sich die Mitglieder mit Applaus bedankten.

Im Fortgang des parlamentarischen Teils wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig entlastet und bei der folgenden Neuwahl des Vorstandes sowie der Kassenprüfer alle bisherigen Funktionsträger in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

25 Jahre hat Hermann Metz als Mitglied der Redaktion UNSER MÜNSTER ganz wesentlich geprägt. Dr. Grom dankte im Namen der Redaktion unter lang anhaltendem Beifall der Mitglieder Hermann Metz für sein außerordentliches Engagement nicht nur für die Zeitschrift UNSER MÜNSTER, sondern für das St. Stephansmünster in all den Jahrzehnten. Pfarrer Bauer und Bürgermeister Rein nahmen mit der Übergabe eines Geschenkkorbes den Dank auf

Als Einstimmung auf die Sanierung des Glockenstuhls im Nordturm gab Martin Hau anhand eindrucksvoller Bilder einen Einblick in die komplexen Sanierungsmaßnahmen und den möglichen Zeitablauf 2017.

Mit einem Segenswort schloß Pfarrer Werner Bauer die sehr informative Generalversammlung. EG